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Sicherheit für meine Kunden steht an
erster Stelle und so habe ich mit
dem Sportseeschifferschein eine der
höchsten Ausbildungen im Guiding.
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Fangberichte aktuell
Ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Ich wünsche euch ,euer
Familie, Freunden und Bekannten ein frohes und besinnliches
Weihnachtsfest, einen fleißigen Weihnachtsmann, der was vom Angeln
versteht und einige freie Tage zum entspannen und genießen.
Vielleicht könnt ihr aber auch an den letzten Angeltagen des Jahres doch
noch den ersehnten Fang erleben.
Ich möchte mich bei allen Anglern und Freunden bedanken, die mir das
Vertrauen gegeben haben und mit denen ich immer wieder tolle Angeltage
erleben durfte.
Mein Bestreben dieses Vertrauen zu rechtfertigen wird auch weiterhin
mein Ziel sein.
Danke !!!
11.12.2011 Ein Sturmtief jagt das Andere. Nichts geht mehr
Hatte ich im letzten Bericht noch das tolle Angelwetter gelobt, so ist
nun das vollkommene Gegenteil eingetreten.
"Nichts geht mehr" kennt man aus dem Spielsalon. Leider trifft dies auch
für uns zu.
Immer wenn wir unsere Touren gebucht und geplant hatten, kam pünktlich zu
den langen Wochenenden ein Sturmtief an.
An Angeln war nicht zu denken und selbst in den Zeiträumen dazwischen
waren Windstärken 4-5 die Regel.
Wasserstände von 1,30 m unter normal brachten dann am nächsten Tag
Strömungsverhältnisse, wie ich sie lange nicht erlebt habe. Mit 70 g
Jigköpfen mussten wir auf 5-7 m Wassertiefe angeln und trotzdem war keine
gute Kontrolle möglich.
Selbst ein Ausweichen auf 3 m Tiefe war keine Lösung, denn auch hier waren
35 g Jigkopf Pflicht.
Einfach die Hölle schnelles Wasser und an Fisch war nicht zu denken. In
der letzten knappen Stunde und mit Plan C kamen wir noch zu drei
Fischkontakten, wovon noch einer ausstieg. Tapfer gekämpft !!!
Schade, denn ich habe mich gefreut, dass der Winter noch keinen Frost im
Gepäck hat.
Nun bleibt uns die Hoffnung, dass zu den nächsten geplanten Touren der
Wind mitspielt.
Dann gibt es auch bestimmt wieder aktuelle Fotos.
Petri, euer Mario
17.11.2011 Der Wettergott macht das Angeln zum Vergnügen
So eine stabile Wetterlage habe ich noch nicht erlebt und das Gute, es
ist noch kein Ende in Sicht. Wenn jetzt Sommer wäre, würden wir bei 35 °C
verbrennen. Die berühmte Omegawetterlage macht es möglich. So keimt bei
mir die Hoffnung, endlich
mal einen anglerischen Winter zu erleben. Am vergangenen Wochenende habe
ich den ersten Strelasund Cup von
Fisherman´s Partner Geltow bei mir durchführen können. 23 Teilnehmer
bei bester Stimmung und guten Fangerfolgen waren
mit Mietbooten auf eigene Faust unterwegs. Die drei besten Angler wurden
mit tollen Preisen vom FP Geltow prämiert und der größte Hecht und Zander
wurde von mir zusätzlich mit Gutscheinen prämiert.
Die drei gelandeten Meterhechte von 105, 113 ,115 cm Länge und die
1044 cm Gesamtlänge gelandeten Fisch des
Sund Cup Siegers schreien nach einer Wiederholung dieser bestens
organisierten Veranstaltung.
Nicht unerwähnt will ich lassen, dass fast alle Fische weiter leben und
auch dafür, Danke an die Teilnehmer!!!
In den letzten Tagen konnten wir weitere prächtige Hechte bis 123
cm landen, auch wenn die Beißzeiten lange auf sich warten ließen. Aber
dann ging es im Minutentakt zur Sache. Doppeldrill, Meterfische in 10
Minutenabstand, alles kann man zur Zeit erleben. Eine Herausforderung in
jeder Beziehung und genau deshalb lieben wir das Angeln auf einem tollen
Gewässer!!!

Petri, euer Mario
03.11.2011 Traumhaftes Angelwetter ließ nur wenige Wünsche offen
Heute nutze ich die erste Gelegenheit und will euch von den vergangenen
Wochen erzählen, denn das schöne Herbstwetter gab mir keine Zeit neue
Berichte einzustellen. Ich hoffe, ihr seht mir dies nach, denn nach langen
Tagen fehlt die Frische dazu.
Das Raubfischangeln wurde in vollen Zügen genossen und viele Wünsche gingen
in Erfüllung. Knallharte Barschbisse wie ich sie lange nicht erlebt habe,
starke Hechte aus tiefem Wasser gedrillt, gutes Dorschangeln, aber auch
immer noch nerviges Zanderbeißen füllten die Tage. Einige Meterhechte
und 40ger Barsche krönten das Ganze. Also eigentlich nicht viel Neues,
aber es gab Tage wo jeder Fisch hart erkämpft werden musste und so blieben
dann für den Einen oder Anderen doch noch Wünsche offen, die es zu
erfüllen gilt. Motivationsbilder liegen vor und los geht´s zum .....

Petri, euer Mario
04.10.2011 Barsch und Hecht in Bestform, auch die Dorsche können
sich sehen lassen, Zander etwas zickig
Stürmisches Wetter mit Regen lassen uns leider eine Zwangspause
einlegen. Die rechtzeitigen Absagen für meine Gäste sind nicht schön,
erspart ihnen aber wenigsten die Anreisekosten. Für mich, der auf diese
Herbstsaison immer wartet, ist das auch kein Spaß, aber Sicherheit geht
vor. Schade auch, gerade wo Barsch und Hecht in Bestform sind.
Leider kann man die verlorene Raubfischzeit ja nicht wieder aufholen. Ein
Gutes gibt es, so komme ich dazu euch die versprochenen Bilder der
vergangenen Tage nach zu reichen und den traumhaften September zurück zu
wünschen.
Die nächsten Angeltage werden kommen, ganz sicher!!!

Petri, euer Mario
27.09.2011 Sensationeller Herbstanfang mit Hecht der
"anderen Art"
Wieder mehrere Meterfische an einem Wochenende
Der Herbstanfang beginnt mit einem Wahnsinns
Hecht von 137 cm Länge. Dieses "Krokodil" hat mich, ohne Übertreibung, an
den Heilbuttdrill in Norwegen erinnert. Einen solche Drill kann man nur
jetzt, wenn das Wasser noch warm ist, erleben.
Immer wieder zog der Fisch, teilweise mit schreiender Bremse, davon. Es
dauerte gefühlte 20 Minuten bis wir diesen Hecht das erste Mal zu Gesicht
bekamen. Im Drill versuchte er alle Tricks um vom Haken zu kommen
und zum Schluss als ihm dies nicht gelang, versuchte er es mit einem
Sprung. Als ich die Schnur steigen sah, reagierte ich sofort und öffnete
den Bügel um die Schnur im Sprung mit dem Daumen freigeben zu können (eine
Bremse reagiert bei Sprünge zu träge). Dieses Verhalten erinnerte mich
sofort, an den im letzten Bericht erwähnten Kracherhecht. Denn der Platz
war identisch. Und so dachte ich, trotz meiner Glücksgefühle, an diesen
Angler mit etwas traurigen Gedanken. Meine Erfahrung bewarte mich
wahrscheinlich vor dem gleichen Schicksal. Aber nun will ich euch mit den
Bildern allein lassen.
Die tollen Fische die wir noch in guter Anzahl gefangen haben, zeige ich
euch auch noch, aber neben so einem Hecht sehen alle anderen Hechte, wie
Schüler aus.
Petri, euer Mario
11.09.2011 Wie schnell sich Veränderungen auswirken
Mehrere Meterfische an einem Wochenende
Kaum hat sich das Wasser auf unter 15 C° abgekühlt, schon werden die
größeren Fische aktiver.
Das wir größere Köder eingesetzt habe, wird sicher auch seine Ursache
haben, aber auch auf kleine Barschköder fing ich starke Fische. Da war die
Barschrute mal echt gefordert!!!
Vier starke Meterfische hatten wir am Band, auch wenn wir nur zwei landen
konnten, zeigt der Trend eindeutig nach Oben.
Pech, aber vor allem Können hatte ein Angler am selben Tag bewiesen. Erst
verlor er einen echten Kracherhecht (120cm +),
mit einem bei solch großen Hechten eher ungewöhnlichem Sprung, und dann
konnte er am Tagesende doch noch die Metermarke knacken. Das er es
drauf hat, konnte er schon mit mehreren Hechten und vier guten Zander
beweisen und so hatte er sich diesen Erfolg redlich verdient.
Etwas gelitten hat an diesen Tagen das Barschangeln. Bei der starken
Hechtaktivität aber vielleicht auch kein Wunder.
Nun bin ich natürlich gespannt auf die nächsten Tage und freue ich mich um
so mehr auf die nächsten Touren mit euch!!!

Petri, euer Mario
05.09.2011 Spaß zu haben und Fische zu fangen ist kein Problem
Erstaunlich, der
Fisch beißt auch an sehr hellen Tagen in extrem flachem Wasser
Als Erstes will ich mich entschuldigen für das lange Schweigen, aber im
Tal der Ahnungslosen hat man nicht nur kein DSL
sondern auch Schwierigkeiten mit Zugangsdaten usw. Aber mit einem neuem
Anbieter geht´s wieder, Sorry
Immer noch steht beim Angeln zur Zeit der Spaßfaktor im Vordergrund,
will man aber mehr erreichen, kommt man wohl nicht an großen Ködern
vorbei. Die Anzahl der gefangenen Fische ist toll, aber um Fotos zu
präsentieren bleibt nicht viel übrig.
Natürlich kann ich auch Fotos so hinbekommen, dass ein 70er Hecht, ein
guter 30er Barsch oder ein strammer 50er Zander toll aussehen und wenn man
ehrlich ist, sind sie das auch. Die Erwartungen, die an uns Angelführer
gestellt werden, sind bei den meisten Anglern, die hierher kommen, aber
andere. Und dem stelle ich mich auch jeden Tag gerne.
In den letzten Jahren war es kein Problem, selbst beim Verwenden von
kleinen Ködern, immer genug große Fische zu fangen. Nun gab es in den
vergangenen zwei Sommern aber eine deutliche Veränderung. Es ist so viel
Nachwuchsfisch da, die sich besonders auf kleine Köder stürzen, dass man
an die guten Fische mit kleinen Ködern schwer heran kommt.
Oft ist es gar kein Problem an einem Tag mehr als 10 kleine bis mittlere
Hechte zu fangen.
Also, ich wiederhole mich da, entscheidet euch, was Ihr wollt. Für mich
heißt der Zielfisch Barsch, denn ich liebe die aggressiven Rabauken, und
so verwende ich kleinere Köder. Aber nehmt dies bitte nicht als Maßstab
für euer Angeln.
Außerdem, nicht ganz ungewollt, minimiert sich die Gefahr für mich große
Fische zu fangen, denn die wünsche ich euch.
Petri, euer Mario
14.08.2011 Mietbootangler mit viel Spaß
Das schlechte Wetter macht die geplanten Touren zunichte
Aus unerklärbaren Gründen funktioniert mein Gästebuch wieder. Leider
sind alle bisherigen Einträge verschwunden
Zur Zeit kann ich nur von den Mietbootanglern berichten, die an den
wenigen Angeltagen unterwegs waren..
Wenn auch die erhofften großen Fische ausblieben, waren alle begeistert
und hatten viel Spaß. Die Anzahl und die Bissfrequenz sind sehr gut und
lassen das Angeln kurzweilig erscheinen. Barsch, Zander und Hecht wurden
den Berichten der Angelgäste zu Folge reichlich gefangen, auch wenn die
Fehlbissrate recht hoch ist. Meine geführten Touren fielen alle dem
Wetter zum Opfer.
Aber, durch einige Testangelstunden kann ich die Berichte bestätigen.
Mit den entsprechenden kleinen Ködern kann man vor allem Zander und
Barsch gut fangen. Barsche bis hoch in die 30 cm Klasse und Zander bis
an die 70 cm heran sind die Hauptbeute. Kleine Hechte kommen automatisch
als Beifang mit dazu.
Mit gezielt großen Ködern habe ich nicht geangelt, denn Spaß stand in
den wenigen Stunden auch bei mir im Vordergrund.
Uns bleibt die Hoffnung, dass die Wetterkapriolen nachlassen und wir
bald wieder unterwegs sind.

Petri euer Mario
04.08.2011 Meine Gedanken,
Gefühle, Bedauern und das Entsetzen über die Gräueltat von Oslo
überschatten meine schönen Erlebnisse aus Norwegen und so ist es
mir ein Bedürfnis an erster Stelle mein Mitgefühl den Angehörigen der
Opfer auszusprechen. In Worte zu fassen, was dort geschehen ist, fällt
auch nach etwas Abstand wohl jedem schwer und so möchte ich nur die
Achtung aussprechen, die ich für das ganze norwegische Volk empfinde,
das sich der Aufgabe stellt dem Wahnsinn dieser Tat keinen Raum zu
geben. Und ich bin mir sicher, dass dieses gastfreundliche Land sich
seinen Gästen weiterhin mit offenen Herzen zeigt und wir weiterhin gerne
Gast bei ihnen sein werden.
17.07.2011 Heilbuttalarm aus Norwegen mit etwas längerem
Drilleindrücken
Genauere Einzelheiten über Unterkunft, Boote und Reise findet Ihr bei
www.bigtackle.eu und bei Din Tour
Eigentlich kann ich von unserem Norwegentrip nur sagen "er war die Reise
wert", denn die Anreise mit 1650 km
war ein ganz schönes Stück zu fahren. Aber das ganze Drumherum gefiel
auf anhieb und was uns an Fisch erwartete, war Klasse.
Den Dorschen in der 50 -70 cm Größe konnte man nicht entgehen und einige
große Dorsche nahmen dann auch große Gummis beim gezieltem
Heilbuttangeln. Heilbutt ist auch das Stichwort, denn dort ist die
Chance auf diesen Fisch bestens.
Sandflächen mit Unterbrechung durch Untiefen und das alles vor der
Haustür in reichlicher Zahl. Was will ein Heilbuttangler mehr. Von
kleinen Fischen von kurz über 50 cm Länge bis zu Fischen über 50 kg
Gewicht sind dort jeder Zeit möglich.
Meinen persönlichen Heilbuttrekord konnte ich auf 157 cm und über 50 kg
schrauben.
Dieser Biss auf einen gelben Gummi in 23 Meter Tiefe. Nach dem Anhieb
gab es keinen Zweifel, was dort am Band war.
Erst stand der Butt wie eine Wand, um dann in der ersten Flucht am Grund
mit uns, samt Boot, einen Kreis von 180° auf dem Wasser zu beschreiben.
Auf solche Einweihung meiner neuen Rute hatte ich nur gehofft und dass
die 8000 Stella dabei Leistung vom Feinsten zeigte, habe ich erwartet,
aber was ein solcher Fisch für Kräfte entwickelt und einem noch mehr
davon abverlangt, hat mich doch etwas überrascht und beeindruckt.
Mehrere Fluchten unter Volllast folgten bis wir ihn gleich beim ersten
Erscheinen harpunieren konnten. Der Fender tauchte mehrmals mit
Geschwindigkeit wieder ab und als der Butt zum zweiten Mal in Reichweite
kam, konnten wir ihn mit einem starken Fluggaff haken und mit vereinten
Kräften ins Boot ziehen. Ein Jubel unter den Anglern, die inzwischen
zuschauten, und natürlich auch bei uns, war zu hören. Nach ca. 40
Minuten war der Heilbutt besiegt und mir zitterten die Hände. Erst heute
kann ich diese Worte finden und das Geschehene beschreiben.
Im Moment nach dem Fang ist man nur tief beeindruckt vom Erlebten und
mein Glück wäre vollkommen gewesen, wenn ich diesen Butt zurücksetzen
hätte können. Sicher bin ich mir, sollte ich noch einmal das Vergnügen
haben, solchen Fisch zu haken, werde ich ohne Harpune versuchen den
Fisch auszudrillen und Foto und Film kann laufen. Dann hoffe ich, dass
alles gut geht und der Butt nach der Landung wieder frei kommt. Zweifel
bleiben, ob der Butt das dann überlebt. Vielleicht gibt es eine Lösung?
Ein ebenso tolles Erlebnis hatte ich nur einen Tag später, als ich
zusehen konnte, wie sich ein ähnlich großer Butt meinen etwa 50cm Dorsch
an der Wasseroberfläche mit einem Maulaufreißen fast komplett einsaugte
und mit diesem die ca.30 Meter wieder abtauchte. Nun stand die Frage,
wann anschlagen. Es fehlten bis zum Drilling nur vielleicht 10 cm.
"Noch einen kleinen Haps und er sollte ihn geschluckt haben". Mein Anhieb
kam zu früh. Zehn Meter kam der Butt ohne große Gegenwehr mit und ließ
dann los. Vielleicht gut so, denn mit einer 100 g Rute, mit der ich
gerade Spaßangeln machte, so einen Fisch zu besiegen, wäre wohl erst
nach Stunden zu Ende gegangen. Oder ich wäre am Ende.
Petri euer Mario
29.06.2011 Mein jährlicher Norwegenurlaub steht an - im August
bin
ich wieder zu Hause
Zander, Hecht, Barsch und Dorsch verabschieden uns mit viel Spaß
Wieder einmal ist es endlich so weit und mein Jahresurlaub steht an.
Dieses Mal erhole ich mich vier Wochen von einem anstrengenden Frühjahr.
Mit großer Spannung geht es wie jedes Jahr auch nach Norwegen.
Ein neues Gebiet testen wir für Din-Tour. Die Karten versprechen eine
vielseitiges Angeln.
Ihr werdet es im nächsten Bericht sehen, ob es auch so war.
Ein klein wenig habe ich aber auch ein tränendes Auge, denn so einen
"Zanderjuni". hatten wir lange nicht.
Ein schnelles Ende der Laichzeit und das trübe Wasser sind
wahrscheinlich die Ursache.
Wenn auch der "Kracher" nicht gelang, schöne Zander wurden gefangen.
Wenn ich nur an Sonntag denke, wo neben 13 Hechten genau so viele
prächtige Zander gefangen wurden und es sogar Tage gab, wo mehr Zander
fielen, trotz guter Anzahl von Hechten, dann kann man schon etwas
traurig sein jetzt in Urlaub zu gehen.
Hoffentlich haben nach meinem Urlaub die Räuber noch genau so einen
Appetit.
Heute waren wir nach langer Zeit wieder auf der Ostsee und ,wenn ich
dieses Angeln als Ohmen für Norwegen nehmen soll, dann kann Norwegen nur
gut werden.

Petri , euer Mario
19.06.2011 Hecht, Zander, Barsch - Raubfischangeln in
allen Fassetten
Der Juni ist schon wieder zur Hälfte rum und ich will nach anstrengenden
Tagen gegen die Müdigkeit kämpfen und schnell einen Situationsstand
mitteilen. Das Schöne natürlich zuerst, denn der Zanderfang ist ganz
anständig und auch Barsche von guter Größe sind dabei. Die Hechte sind
teilweise in großer Anzahl zu fangen, aber die Größe lässt nach oben
einiges offen.
Dazu muss man aber auch sagen, gezielt darauf geangelt hat keiner, oder
nicht lange. Es sind doch eher kleine bis mittlere Köder
verwendet worden. Ich persönlich will mich aber auch nicht diesem
Kraftakt unterziehen.
Bei guten Tagestemperaturen von mehr als 20 °C hatten wir
viele schöne Tage mit Spaß und Fisch.
Aber es waren auch Kampftage dabei, mit kräftigem Wind, zickigen Zandern
und aggressiven Hechten.
Die knallen dermaßen in die Rute, dass ein Anhieb oft zu spät kommt.
Auch die Köderführung musste meistens sehr aggressiv sein. Kurze harte
Sprünge und dazu grelle grüne Farben wollten die Räuber.
Meine geführten Touren will ich, wenn es mir zeitlich und
kräftemäßig möglich ist, mit Spätabendtouren verstärken.
Der erste Versuch war vielversprechend, müsste aber leider genau in der
heißen Beißzeit wegen eines Gewitters abgebrochen werden. Es schreit
aber nach einer Wiederholung. Zeitlich wird sich die Sache
wahrscheinlich von etwa 16 bis 23 Uhr bewegen.
Nach einer Testphase werde ich mich konkret dazu noch mal melden. Bis
dahin,

Petri, euer Mario
24.05.2011 Sensationeller Angeltag auf dem Strelasund - davon muss
ich euch berichten
Eigentlich bin ich immer vorsichtig mit Superlativen, aber dieser Tag
verdient nur ein Wort "Sensationell".
Einiges habe ich auf meinem Gewässer schon erlebt, aber so ein
Fressen den ganzen Tag sehr selten.
Das Tagesergebnis mit 32 gelandeten Hechten und 2 Zandern, sowie
8 Aussteigern und weiteren Fehlattacken sagen nur einiges
über diesen Tag aus. Schon bei der Anfahrt an die erste
Position und den Anzeigen des Echos sagte ich nur O,O.
Mit der Hoffnung, dass wenigstens ein, zwei davon beißen mögen.
Schließlich war Nachts ein kleines Unwetter über uns
hinweg gezogen und ich war mir gar nicht sicher wie die Fische darauf
reagieren würden. Meine Zweifel verflogen schnell.
Nach der ersten halben Stunde mit 6 gelandeten Hechten glaubte
ich noch den perfekten Ort zur richtigen Zeit getroffen zu haben, aber
der Tag ging so weiter. Ein Zugriff folgte dem Anderen und Fisch an
Fisch.
Wenn ich in einem Barschschwarm stehe, kenne ich diese Situation, aber
Hechte ....... Nach knappen 4 Stunden waren
25 Hechte an Bord. Von drei kleinen 50ern bis zu vier starken
Hechten von 90 cm Länge. Jeder bot einen anderen Drill.
Dies in solcher Frequenz zu beobachten war hoch interessant. Gegen 14
Uhr wurde es etwas ruhiger.
In dieser kleinen ruhigeren Phase konnten wir noch zwei schöne 60ger
Zander landen.
Beide hatten sich 15cm Gummis komplett einverleibt. Die Krönung des
Tages war als einer der Angler seine Angel ablegte um zu trinken,
dabei den Gummi am Grund ablegte, biss der größte Hecht des Tages mit 94
cm Länge. Welch ein Tag !!!
Unsere Dorschtouren waren auch sehr gut. Vor allem die super
Durchschnittsgröße viel auf.
Euphorisch gestimmt, sag ich nur "Angeln ist geil ".
In unserer Region könnt Ihr es erleben.

Petri, euer Mario
18.05.2011 Auf der Jagt nach den drei H-H-H
Hornfisch -
auf Naturköder deutlich besser zu fangen
Heringe - immer noch gut zu
fangen
Hechte - anfänglich launisch und
vollgefressen, jetzt stabilere Fänge
Noch immer halten uns die Heringe in Atem, wenn auch in anderer
Weise. Haben noch vor kurzem viele Angler dem Hering nachgestellt,
behinderten sie uns anfänglich doch beim Raubfischangeln erheblich. Die
ersten Hechttouren waren sehr bescheiden. Sicher auch dem
wechselndem Wetter geschuldet, waren die Bisse sehr zögerlich und
endeten zu oft ohne den ersehnten Fang. Mir ging es da nicht anders.
Zaubern kann ich ja auch nicht. Endlich haben sich die Fänge
aber stabilisiert.
Große Fische waren noch nicht dabei, bin aber gelassen ,die kommen
garantiert. Erstaunlich war, wie wir die Hechte überzeugen mussten. Nur
mit sehr aggressiven kurzen Sprüngen als Köderführung konnten wir die
Fehlbisse zu Hechtfängen umsetzen. Dabei waren, erstaunlicher Weise,
kleine Köder besser. Große Köder die ich geführt habe, brachten nur
Fehlattacken.
Die erfolgreichen Wobbler des letzten Jahres brachten keinen Erfolg. Ja
jedes Jahr muss neu erkundet werden.
Die Hornfischfänge sind bei ruhigem Wasser gut. Dabei bringt
Naturköderangeln deutlich mehr Fische.
Wasserkugel oder Spiro mit längeren Vorfächern und Heringsfetzen war am
besten. Die Fische standen teilweise so dich unter der Wasseroberfläche
das eine einen Meter tief eingestellte Posenangel die Horni`s nicht
erreichte. Tausende Stichlinge an der Wasseroberfläche sind schuld
daran.
Bei den Dorschen dagegen läuft alles beim "Alten". Gute Fänge,
bei den wenigen Touren die wir bisher durchführen konnten,
wurden zum Spaßfaktor auf den geführten Touren. Die Zanderschonzeit
endet ja am 23.
Beim Angeln mit Hering am System hatte ich zwei Fehlattacken.
Bissabdrücke von guten Zandern auf den Heringen lassen mich die
nahende Herausforderung "Zander" spüren.

Petri, euer Mario
.03.05.2011 Hornfischzeit beginnt und Hering ist parallel
noch gut zu fangen.
Die Raubfisch freie Zeit ist vorbei, denn die Schonzeit für Hecht ist
vorbei
Jetzt sind gut vier Wochen Heringszeit ins Land gegangen und ich will
mich kurz mit einem Bericht melden.
In den letzten acht Tagen hatten wir ständig mit frischem Wind aus
Ost-Nordost zu kämpfen und so vielen die Heringsfänge
doch bescheiden aus. Heute der erste ruhige Tag und schon war alles
wieder im Soll. Schon gegen 13-14 Uhr waren alle Angler mit vollen
Eimern zurück. Ursache für den schwachen Heringsfang war also, wie
vermutet, der starke Wind.
Jetzt starten wir in die Hornfischsaison denn der Fischer hat schon gute
Fänge im Netz.
Mal sehen wie es für uns Angler aussieht wen wir unsere Köder anbieten ?
Gespannt bin ich auch wie die ersten Hechttouren sein werden. Letztes
Jahr begann ja mit einem Paukenschlag.
Ob uns das auch dieses Mal gelingt? Ich melde mich so bald wir dazu
kommen.
Petri, euer Mario
29.03.2011 Mietbootangler fangen endlich
reichlich große Heringe aus dem Strelasund
Auf unseren geführten Touren jetzt gute Zander-
und teilweise Barschfänge
Haben wir an den vergangenen Wochenenden noch mit Nachtfrösten mit bis
zu - 8°C gehadert und keinen guten Start in die Heringssaison gehabt,
sind in dieser Woche endlich die normal guten Fänge von Heringen zu
vermelden. Die Mietbootangler haben ja auch schon sehnsüchtig gewartet.
Waren die ersten geführten Touren auf Zander mit nur sehr vorsichtigen
Bissen nicht gerade prickelt, kann ich nur ein Wochenende später sehr
gute Zanderfänge melden. Wenn auch die wirklich Großen ausblieben, war
die Beißfreude von massigen Fische bis 60 cm deutlich gestiegen.
Sehr beeindruckt war ich als wir innerhalb einer Stunde etwa 15 Fische
landen konnten. Dreimal gab es sogar Doppeldrill zu bestaunen. Dazu
etliches an Fehlattacken.....Spaß pur!!!
Hoffentlich bleibt uns diese Abwechslung zwischen den Heringen noch
etwas erhalten.

Petri, euer Mario
13.03.2011 Endlich Eisfrei(heit) auf dem Strelasund und den Boddengewässern
Der heiße Beginn der Heringsaison 2011 wird
am Wochenende 26.03. gestartet.
Nach 15 Wochen Eis auf meinem Hausgewässer kann ich endlich mit den
Vorbereitungen auf die neue Saison beginnen.
Die Frühlingstemperaturen von 12 C° am Wochenende machten es möglich und
ich konnte meinen Booten einen neuen Anstrich verpassen. Leider kommt
dem Wässern der Boote jetzt der Starkwind aus Nordost in die Quere.
Aber nächste Woche kommen die Boote garantiert zu Wasser. Schließlich
wollen wir mit der Heringssaison beginnen.
Wie in den letzten zwei Jahren schon, wird es wohl gleich einen heißen
Start am Wochenende 26.03. geben.
Der Heißhunger auf frischen Brathering und leckeren Kräuterhering lässt
uns schon ganz unruhig werden.
Vorher, wenn es mir gelingt am kommenden Wochenende mein Führungsboot
die "Alpha ins Wasser zu bekommen, wollen wir aber versuchen dem Zander,
der noch keine Schonzeit hat, nachzustellen. Wie immer kein leichtes
Unterfangen, aber nach so langer Zeit ohne Angel in der Hand müssen wir
wieder ein Gefühl für die Fische aufbauen. In zwischen bekommt man ja
fast Zweifel ob man dieses Gefühl noch besitzt. Stellen wir uns dieser
wunderbaren Aufgabe!!!
Petri, euer Mario
22.01.2011 Eis auf dem Strelasund hält uns immer
noch gefangen
Trotz längerer Zeit mit Plustemperaturen ist das Eis vom Strelasund
nicht verschwunden.
Einzelne freie Stellen reichen uns nicht um mit dem Boot etwas zu
unternehmen.
Die Eisstärke war doch deutlich höher als wir erhofft hatten. Da nun
seid drei Tagen auch wieder leichte Minustemperaturen vorherrschen und
auch die Vorhersage nichts positives in Aussicht stellt, werden wir uns
weiterhin in Geduld üben und hoffen, dass eine weitere Wärmeperiode uns
vielleicht doch noch eine Chance für einige Touren gibt.
Petri, euer Mario
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