Fangberichte aktuell
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20.12.2010 Jahresrückblick 2010 mit
einem weinenden Auge
Wieder ist ein Jahr dahin geflossen in einer gefühlten Geschwindigkeit,
die einem die Haare ergrauen lässt.
Die 140 Wintertage im ganzen Jahr 2010 lassen erkennen, dass
Klimawandel wohl kein Gerede ist.
Mal sehen, ob wir uns an solche frühen und langen Winter gewöhnen
müssen. Keine Freude für uns Angler und schon gar nicht wenn man seinen
Lebensunterhalt davon bestreitet. Sehen wir die gute Seite daran, die
Fische haben eine echte Winterruhe,
die für sie, damit auch irgend wie auch wieder für uns, gut ist.
Dies haben wir nach den vergangenen langen Wintern schon deutlich
bemerkt. Die Fischbestände haben sich erholt.
So viele Junghechte sowie reichlich gute und große Barsche hatten wir
seit Jahren nicht registriert.
Auch der Dorschbestand an der Küste ist gewachsen.
So ist das Jahr 2010 recht gut gelaufen, wenn auch die Anzahl der
gefangenen Großfische minimal geringer ausgefallen ist als in den
Vorjahren. Dafür wurde ein neuer Hausrekord bei Hechten mit 20 kg
und etliche Großbarsche bis 49cm geangelt.
Im Sommer/Herbst wurden zahlreiche gute Zander gefangen, ein Großzander
fiel aber nicht.
Die Heringssaison war normal gut und dauerte sehr lange. Die Hornfische
früh da und waren bestens zu fangen.
Der Topköder war wie immer der Gummifisch - Twister in
vielen Größen und Varianten.
Im Frühjahr waren Wobbler top. Immer mehr haben sich Systeme
einen Platz bei der Köderwahl erkämpft. Mal sehen wie sich dies weiter
entwickelt.
Jetzt möchte ich euch und euren Familien ein
besinnliches, frohes Weihnachtsfest wünschen und einen tollen
Jahreswechsel 2011.
Viel Gesundheit im privaten Bereich, Erfolg im beruflichen Leben möge
euch das neue Jahr bringen und natürlich soll mehr Zeit für eurer Hobby
übrig bleiben. Bis zum nächsten Angelbericht
Petri Heil , euer Mario
04.12.2010 Erst Sturm und Hochwasser und jetzt verhindert
Eisgang das Angeln.......was ein Drama !!!
Geht die Raubfischsaison ohne die großen Winterhechte zu Ende ? Mein
Gefühl sagt mir nichts Gutes.
Mit viel Mühe habe ich bei Saukälte, Schneetreiben und Hochwasser in
der vergangenen Woche meine Mietboote noch vor dem
Eis aus dem Wasser bekommen. Aber ich hatte doch angenommen, dass wir
wenigstens noch die geführten Touren bis zum
Jahresende durchführen können. Nun waren aber auch der Hafen und der
Sund mit einer Eisschicht bedeckt und machten das Angeln unmöglich. Nur
einzelne Stellen waren noch frei, konnten aber nicht erreicht werden
ohne durch große Strecken von Eis
zu schippern. Ich durchbrach noch das Eis im Hafen und nahm an, dass der
Wind die Eisschicht auf dem Sund frei schieben wird.
Leider war die zu dick und zu großflächig gefroren, so dass wir schweren
Herzens die Tour abbrechen mussten.
Schade für meine Gäste, die sich auf ein schönes Angelwochenende gefreut
hatten.
Jetzt hoffe ich, dass mich mein Gefühl trügt und die Saison nicht mit
den zuletzt geangelten schönen Barschen endet, sondern wir doch noch
einige große Winterhechte an den Haken bekommen.

Petri, euer Mario
24.11.2010 Erster Schnee und Minustemperaturen sind Vorboten des
Winters am Strelasund
Die starken Nordwinde brachten nicht nur Schnee und Frostgrade, sondern
auch hohe Pegelstände.
Zur Zeit kann ich nur sagen : „Ein
Hochwasser jagt das andere". Klar, dass sich dies nicht gerade positiv
auf das Beißverhalten auswirkte. Trotzdem konnten wir gute bis prächtige
Raubfische an den Haken bringen. Vielleicht für manche erstaunlich,
dass das Flachwasser um drei Meter noch immer interessant ist. Sicher
auch durch die starken Pegelstandsänderungen bedingt,
die teilweise sehr heftige Strömungen verursachten. Mal sehen, wie sich
jetzt die kalten Temperaturen auswirken.
In den kommenden Tagen, wenn wir wieder raus können, werden wir dies
erfahren. Vielleicht setzt jetzt der Effekt ein,
auf den so mancher Angler wartet. „Das
sich Sammeln der Fische in den tieferen Gewässerabschnitten". So wird es
dann deutlich leichter, die Fische zu lokalisieren. Wie das Fangen wird,
muss sich dann erst zeigen. Wir sind wie immer gespannt darauf.

Petri, euer Mario
12.11.2010 Raubfischsaison läuft in gewohnten Bahnen - auch mit
Hechten im Minutentakt
Wieder einmal hält eine Sturmwarnung uns am Ufer fest. Auch wenn es
nicht so schlimm aussieht (Windrichtung SW) und man könnte doch.... aber
genau das werdet Ihr bei mir nie erleben. Meine Touren kennen kein
Risiko.
Natürlich kann ich verstehen, dass man gerne angeln möchte, gerade nach
so einem Beißtag wie z. B. gestern.
Den ganzen Tag sind die Hechte jedem Beute-Köder hinterher gestiegen. Egal was
wir anboten - Hechte im Minutentakt.
Nach nur 1 ½ Stunden
waren schon 9 Hechte gelandet worden. Mittendrin noch einige Barsche.
Unglaublich !!!
Schade war nur, dass gerade an diesem Tag Angler an Bord waren, die
nur Zander fangen wollten. Diese waren bei der dominanten Hechtpräsenz,
nur mit einigen Fehlattacken zu erkennen und erst in der Dämmerung zum
Anbeißen zu verleiten.
So konnte ich auch diese Gäste zu ihren ersehnten Fisch bringen.
Ingesamt läuft die Raubfischsaison aber in ganz normal gewohnten Bahnen.
Vielleicht fällt die Anzahl der großen Räuber noch etwas geringer aus.
Aber bei noch 7-8 ° C Wassertemperatur kann man ja auch noch überall den
Hechten nachstellen.
Dies ist dann sicher die Ursache dafür, noch nicht vermehrt an die Großen
zu kommen.
Aber das kommt mit Garantie auch noch!!!

Petri, euer Mario
24.10.2010 Die Hechtqualität nimmt zu, Barsch bei ruhigerem
Wetter gut, nur der Zander ist zur Zeit etwas zickig
Die Überschrift sagt eigentlich alles aus. Die Raubfische sind zur Zeit,
wie ich immer sage, "etwas zickig".
Die Anzahl der gelandeten Fische ist wechselhaft wie das Wetter. Mal
stürmisch und dann auch mal flau.
Sicher hat der eine oder andere mehr erhofft, aber ich bin im Großen und
Ganzen recht zufrieden mit den Fangergebnissen.
Tagesfänge von 8-9 Hechten sind häufig, 16 sind Spitze und unter 5 eher
die Ausnahme. Aber auch möglich.
Ich hoffe eigentlich mal längere Zeit mit weniger Wind raus zu fahren.
Damit der Spaß- und Erholungsfaktor für meine Gäste höher ist und wir uns
auch mal frei auf dem Wasser bewegen können, ohne nur immer auf den
Schutz der Küste zu achten.
Jeden Abend beim Wetterbericht zu zittern, ob wir am nächsten Tag Angeln
können oder nicht, macht keinen Spaß .
Aber ich merke schon, ich lasse mich von dem Schweinewetter runter
ziehen. Also schnell die schönen Bilder anschauen und schon geht der
Puls hoch und die Erwartung für den nächsten Tag steigt.

Petri euer Mario
07.10.2010 Raubfische im Fressrausch -
Sensationeller goldener
Oktober
Hecht, Barsch ,Zander verbreiten mit nichtgekannter Beißfreude "Seelige"
Stunden
Wer mich kennt weiß, dass ich eigentlich ein Mensch bin der mit
Superlativen vorsichtig umgeht, aber trotz heftiger Windverhältnisse und
eingeschränktem Nutzen der Fanggebiete sind die Fangergebnisse
einfach nur sensationell.
Hechte, Barsche und Zander verbreiten euphorische Stunden bei meinen
Gästen und bei den Mietbootanglern.
So haben wir z.B. am ersten Oktobertag 30 Hechte, einige Zander
und nicht gezählte Barsche gefangen.
Wie viele Bisse, Fehlattacken und Aussteiger zu so einem Tag dazu
gehören, weiß jeder Gummifischangler.
Ich hatte das Gefühl, dass ständig etwas passierte. Was für ein
Spaßtag !!! Natürlich weiß ich, dass so ein Tag nicht sehr oft im
Jahr vorkommt, aber auch die Ergebnisse der anderen Tage waren einfach
nur super.
Wer kleinere Köder, wie ich zur Zeit beim Barschangeln, einsetzt, hat
einen kurzweiligen Angeltag vor sich.
Aber auch ganz normale 15er Gummigrößen fangen. Große Barsche
haben damit auch kein Problem, wie ein Mietbootangler mir überrascht
erzählte. Na ja, die Barsche hatten ja auch mit 40- 45cm Länge
ordentliches Gardemass. Normale Barschköder haben bei mir um die 10 cm
Länge. Auch Systeme fangen gut, sind aber bei starken Windverhältnissen
schwierig einzusetzen.
Welche Köder Ihr auch immer einsetzt oder welche Köderfarbe Ihr wählt,
nutzt die schönste Zeit des Jahres.
Den Einstieg in ein traumhaftes Angelrevier auf einer geführten
Angeltour kennen lernen oder sich mit einem Mietboot
nach intensiver Gebietseinweisung erleichtern, dies ist bei mir
günstiger möglich als Ihr erwartet.
Die Zeit rennt und der Winter kommt bestimmt ........

Petri euer Mario
05.09.2010 Der Herbst kommt früher als gedacht und der Fisch
zeigt uns dies auch an
Nicht nur die morgendliche Temperaturen von 5°C sondern auch die Hechte
zeigen uns deutlich es wird Herbst. Haben wir im August doch
wesendlich mehr Zander und Barsch gefangen als Hechte, so dreht sich
dies jetzt um.
Die Anzahl der Hechte nimmt zu. Ungewöhnlich ist dies nicht, aber
die Anzahl von Nachwuchshechten in einem Fangbereich wo wir sie nicht
erwarten, ist es schon. Selten haben wir in Tiefenbereichen von mehr als
5 Metern so viele Junghechte.
Der Effekt selbst zur Beute zu werden ist doch viel zu hoch. Für mich
gibt es nur eine Erklärung und die heißt Junghechtnahrung ist im
Flachwasserbereich wohl Mangelware. Die Echoanzeigen im Tiefen
bestätigen dies. Riesige Schwärme von Kleinfischen füllen den Bildschirm
aus. Sicher auch Ursache, dass mit Kleinködern noch deutlich mehr Fisch
gefangen wird. Der Einsatz von größeren Ködern verhindert zwar nur
bedingt den Biss eines Jungfisches aber erhöht die Chance auf bessere
Fische.
Dies sage ich meinen Gästen auch zu Beginn jeder Tour und so muss jeder
Angler selbst entscheiden wie er vorgehen will.
Durchhalten ist dann oft das Schwierige, wenn der Nebenmann einen Anhieb
nach dem anderen setzt und schon den dritten Fisch auf kleinere Köder
fängt. Also wer den Spaß bevorzugt, wie ich z.B. nimmt kleinere
Köder oder Systeme und der Großfischfan muss durchhalten..

Petri euer Mario
10.08.2010 Hecht, Zander und Barsch werden auch im Sommer
geangelt
Ein 123 cm Großhecht kann auch im Sommer
fallen und die 30 Pfund Marke knacken
Viele Angler sind im Sommer sehr skeptisch, was die Fangaussichten
betrifft. Immer wieder höre ich die Frage am Telefon,
" lohne es sich überhaupt los zu ziehen?" Meine Antwort darauf heißt : "Es
lohnt sich immer...., denn, was gibt es schöneres als auf dem Wasser
zu sein und mit Spannung aktiv auf den ersehnten Fisch zu angeln". An
den Bilder sieht man, dass nur Träume in Erfüllung gehen, wenn man
los geht und nicht fragend im Zimmer sitzt. Klar gebe ich zu, dass es im
Sommer auch schwierig sein kann an den Fisch zu kommen, aber man auch
Sternstunden erleben kann, die kein Herbst- oder Winterangeltag
überbieten kann.
Ganz davon abgesehen ist das Wetter in den meisten Fällen bedeutend
angenehmer und man muss nicht mit schweren Anzügen den ganzen Tag
verbringen. Ich persönlich liebe die Sommerangelei. Dann nehme ich mir
die leichte 40gramm Rute und zupfe mit kleinen Ködern auf Barsch und
Zander und ein Hecht fällt oft auch bei ab. An diesem Gerät macht fast
jeder Fisch Spaß.
Ihr merkt sicher schon, worauf es mir ankommt. Die Freude am Angeln zu
erleben und nicht den Spaß immer vom Erfolg mit großen Fischen zu
vermessen und wer mich kennt weiß, dass ich dies an meiner Arbeit liebe.

Petri, euer Mario
16.07.2010 Norwegentrip von kaltem und regnerischem Wetter
geprägt
Zu Hause erwartete uns die Hitze
Dadurch lassen Hecht und Zander sich ein wenig bitten
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge bin ich wieder in der
Heimat sicher gelandet. Wenn die Reise auch immer anstrengend ist,
bleibt ein schönes Erlebnis in Erinnerung. Mit dem Wetter hatten wir es
dieses Mal nicht optimal getroffen. Temperaturen um die 5-6 °C waren für
den Juni nicht erwartet. Gut, dass man auf alles eingerichtet ist. Wie
glücklich ich war,
als ich in meinem Angelanzug sogar Handschuhe fand, könnt Ihr euch
vorstellen. Ich konnte sie an einigen Tagen gut gebrauchen. Aber nun zu
den Erfolgen.
Sehr gut konnten wir Leng, Rotbarsch, Schellfisch, Pollak, Köhler,
Seehecht sowie den allgegenwärtigen Lump fangen.
Auch einen starken Heilbutt gab es an Bord zu fotografieren. Der größte
Fisch (vermutlich Heilbutt) ging nach 8-9 kräfteraubenden andauernden
Fluchten als Sieger aus dem Kampf gegen den Angler hervor. Da war die
Enttäuschung natürlich groß. Aber wie immer gilt, bis zum nächsten Mal.
So freuen wir uns auf das nächste Jahr, wo der gleiche Platz angesteuert
werden soll.
In der Heimat quälen wir uns mit der Sonneneinstrahlung und der Hitze.
Das Wasser hat knapp 25 °C und ist voll mit kleinen Jungheringen. Alles
Faktoren, die uns das Angeln nicht leicht fallen lassen. Trotzdem kann man
den Raubfisch fangen.
Eine Entscheidung muss der Angler aber zur Zeit treffen. Größere Köder
oder Klein- bis Kleinstköder sind einsetzbar.
Diese Entscheidung kann euch keiner abnehmen. Den Meterhecht konnte ich
mit einem 15cm Gummi überlisten. Mehr Bisse hat man aber auf Kleinköder.
Kommt und findet es raus.
Unsere Dorschtouren führen uns jetzt in tieferes Wasser als noch vor
meinem Urlaub. Aber zu fangen waren sie.

Petri, euer Mario
10.06.2010 Hechtsaison mit weiterem kapitalen Hecht fortgesetzt
Erste gute Zander sind auch dabei
Die Hornis und Heringe machen das Angeln aber nicht zum Selbstläufer
Norwegen ruft mal wieder und die Vorbereitung darauf, die Sicherstellung
der Boote sowie die letzten Touren
lassen mir nicht viel Zeit und so will ich mich mit einigen Bilder der
vergangenen Tage bei euch für kurze Zeit abmelden.
Melde mich dann Anfang Juli wieder bei euch und hoffe auf
außergewöhnliche Fänge.


Petri, euer Mario
18.05.2010 Hornfischsaison läuft prächtig und auch Hering kann
noch geangelt werden
Die Größe der Hechte lässt das schwierige Angeln ertragen
Ganz kurz die neuesten Infos von der Küste. Die Hornfischangler sind
sehr zufrieden und konnten super Fänge einfahren.
Selbst die Heringsangler haben noch recht gute Fänge mit nach Hause
nehmen können.
Nur das Raubfischangeln stellt sich zur Zeit doch recht schwierig dar.
Die Räuber sind nicht gerade in Fresslaune.
Entweder sind sie mit Hering abgesättigt oder das Laichgeschäft ist noch
nicht ganz abgeschlossen.
Die fetten Hechte lassen beides möglich erscheinen. Das mathematische
Rechenspiel habe ich noch nicht durchgeführt.
Bei kurzem im Kopf Überschlagen kann es mit den 100 Gradpunkten knapp
werden. So, dass ein noch teilweise nicht Abgelaichthaben durchaus
denkbar wäre. Im Moment hat sich jedenfalls nur eine erkennbare Beißzeit
am Tag gezeigt.
Den Rest des Tages kämpft man sich mit wenigen vorsichtigen Zupfern
durch den Tag.
Auch, wenn prachtvolle Hechte dabei waren, ist die Erwartung eine
andere.
Da dann auch noch so richtiges kaltes Schweinewetter mit Starkwind und
Dauerregen uns alles abverlangt, warten wir dringend auf warme Angeltage
und ein verbessertes Beißverhalten der Räuber.

Petri
,eurer Mario
02.05.2010 Hechtsaison beginnt mit einem Paukenschlag !!!
Monsterkrokodil an der 40 Pfundmarke !!!
Viele Worte will ich nicht verlieren, denn die Bilder sprechen für sich.
Nur eines, ich habe so einen Körperbau bei einem
Hecht von 125 cm nicht für möglich gehalten und so durfte ich meinen bis
dahin schwersten Hecht mit den Händen stemmen.
Wie klein ein knapper 90er daneben aussieht, habe ich mal als Vergleich
dazu gesetzt. So bekommt man vielleicht einen Eindruck von der Kraft,
Stärke und Schönheit eines solch majestätischen Fisches. Nie sollte so
ein Fisch auf dem Küchentisch enden.

Petri, euer Mario
23.04.2010 Heringssaison läuft weiter gut und wahrscheinlich so
lange wie nie
Hornfische in der Menge so früh wie nie
Erste Dorschtour des Jahres brachte viel Spaß und Fisch
Völlig unerwartet ist der Hornfisch schon im Revier und das mit einer
Anzahl, dass es sich lohnt gezielt darauf zu angeln.
So früh habe ich den Hornfisch in der Menge noch nicht erlebt. Dabei ist
das Heringsangeln noch im vollem Gange und ich erwarte eine lange
Saison. Denn es wird noch eine so große Anzahl von dicken Heringen
gefangen, dass ein Ende der Saison noch nicht in Sicht ist. Bis Mitte
Mai garantiert und dann werden wir sehen.
Die erste Dorschtour des Jahres 2010 brachte ein schönes Ergebnis und
prächtige Dorsche in Größe und Anzahl.
Ich war doch echt gespannt, wie das Jahr anlaufen würde. Um so mehr habe
ich nach diesem langen Winter auch diesen Tag in vollen Zügen genossen.
Endlich mal wieder die Ruten peitschen und den Fisch im Drill spüren.
Einfach nur geil.
Verzeiht meinen Ausdruck, aber ich weiß, ihr versteht mich.

Ein Wort in eigener Sache: Vielen Dank an Ronny Heidecke und
seine Angelfreunde für ihr Verständnis der Situation nachdem man mir in
der Nacht zuvor drei Honda-Motoren geklaut hatte. Also
Achtung, wenn euch Honda BF 6 angeboten werden, und sollte es so
sein, bin ich für einen Tipp dankbar.
Petri, euer Mario
31.03.2010 Heringssaison läuft gut und die Qualität ist eine
Klasse für sich
Starke Überraschung am Heringspaternoster
Da sind sie wieder, die Heringe mit ihrer magischen Anziehungskraft auf
viele Angler. Jetzt ist auch meine Zeit mir einige Fische zu angeln,
denn die Qualität ist am Anfang der Saison in der Masse sehr hoch.
50-75% der gefangenen Heringe haben genau das Gewicht und die Größe für
z.B. Matjes und andre Leckereien. Zum Braten sind auch genügend Fische
dabei.
Auch als Köderfische für Norwegen oder zum Hecht und Zanderangeln werden
einige Fische im Froster landen.
Werde mal ausprobieren die Fische in Salz einzufrieren um dem Fisch mehr
Halt am Haken zu geben.
Letzten Freitag hatte ich noch ein totalen Angelhit. Mit einer 40gr.
Spinnrute hatte ich mit dem Heringspaternoster einen 112cm langen und
ca.13 kg schweren Hecht im Schwanz gehakt. Der Drill war einfach nur
Adrenalin pur.
Da ich mit keinem Hecht in der Tiefe gerechnet habe und es sich echt wie
ein Biss anfühlte, glaubte ich an einen Großzander.
Aber schon nach einer Weile wechselte ich auf die Annahme einen Lachs
oder Meerforelle am Haken zu haben. Schließlich fehlten alle Anzeichen
eines Hechtdrills. Immer wieder zog der Fisch Schnur von der Rolle und
schickte mich von einer Bootsecke in die andere. Aber nach kräftigen
Rutenbiegungen erschien dann doch ein fetter Hecht an der
Wasseroberfläche. Der Gelbschimmer der Schuppen verriet wie lange er
schon den fetten Frühjahrshering zum Fressen gern hatte.
Dies werden in den nächsten 5-6 Wochen auch die Heringsangler sagen.

Petri, euer Mario
22.03.2010 Endlich Ende der Eiszeit am Strelasund
Nächstes Wochenende ist Start der Heringssaison .
Nach langen 12 Wochen im Winterschlaf hat der Strelasund endlich seinen
Eispanzer verloren.
Nur hundert Stunden Frühlingstemperaturen von 10 C° und mehr, dazu mit
kräftigem Regen im Gepäck, haben es geschafft, dass ich heute meine
Boote wieder ins Wasser bringen kann. Damit werden wir am nächsten
Wochenende die Heringssaison einläuten. Die Woche soll mit
Frühlingstemperaturen von 18 C °und Sonnenschein einen prächtigen roten
Teppich für uns ausrollen. Wenn ich auf das offene Wasser schaue,
überfällt mich eine Sehnsucht, die jetzt unbedingt gestillt werden muss.
Achtung: Ich bitte um euer Verständnis,
durch die elektronische Umstellung der Ausgabe für die Gewässerkarten
werden bis auf Weiteres keine Karten
mehr von mir ausgestellt. Die Tankstelle am Rügendamm wird
sicher die Karten weiter ausgeben können. Fragt auch mal bei euren
Angelhändlern zu Hause nach.
Petri, euer Mario
30.01.2010 Der Winter geht in die
nächste Runde
Wie gerne hätte ich euch von besten Winterhechtfängen berichtet,
aber damit wird es wohl nichts mehr werden vor der Schonzeit.
Erbarmungslos hält der Winter uns fest in seinen Klauen. Klirrende Kälte
bis - 19°C und Eisstärken von mehr
als 20 cm verhindern das Bootfahren. Ich hatte mich schon auf den
ausgiebigen Einsatz der großen Meeresköder von
Roy Polinski gefreut. Ihre Fängigkeit hatten sie ja schon im Herbst
bewiesen. Besonders an schwierigen Tagen konnten die Köder doch einige
Hechte aus der Reserve locken. Aber durch ihre Größe hatte ich mir die
wirkliche Testphase für den Winter aufgehoben. Begeistert war ich vor
allem von den Twistern. Eine super Laufeigenschaft auch mit relativ
leichten Köpfen.
Hatte ich sie doch bisher nur im Tiefwasser eingesetzt, wollte ich sie
jetzt im Flachwasser einfach nur durchkurbeln und so die Hechte
animieren. Sicher werde ich noch die Gelegenheit bekommen. Wie man immer
so sagt " aufgeschoben ist nicht aufgehoben". Wenn ihr euch die Köder
mal ansehen wollt, dann den Namen einfach bei Google eingeben.
Zur Zeit denke ich über das Eisangeln ernsthaft nach und vielleicht kann
ich euch da noch mal was von berichten.
Aber, das weiß ich noch nicht so ganz genau. So was sollte man nie
alleine tun. Vielleicht findet sich ja einer meiner Freunde zu einem
Eisangeltrip. Bis zur Heringssaison sage ich ansonsten erst mal ...

Petri, euer Mario
14.01.2010 Eis auf dem gesamten Strelasund und Bodden
verhindert den ersten Fisch 2010
Seit unserer letzten Tour am 29.12., während der wir praktisch
draußen auf dem Sund zufroren, ist das Angeln nicht mehr
möglich. So bleibt nur zu hoffen, dass uns vielleicht Anfang Februar
eine Warmfront erreicht und das
Eis schnell tauen lässt.
Vielleicht wird dann der erste Fisch des Jahres 2010 vor der am 1.März
beginnenden Schonzeit doch noch möglich.
Trost an der ganzen Winterlage bleibt mal wieder, dass die Fische
absolute Ruhe vor Nachstellung jeglicher Art haben und dies ist ja auch
nicht schlecht. Die letzten Hechte des Jahres 2009 kann ich euch noch
zeigen um so an das Angeln zu erinnern.

Petri, euer Mario
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