Fangberichte 2003

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Schöner
Jahresausklang am 28.12.2003
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Bei kaltem Winterwetter und mäßigem Südostwind
fuhren vier Angler gegen 8.00 Uhr zur letzten Hechttour des Jahres 2003
mit mir auf den Strelasund.
Schnell waren die besten Stellen um diese Jahreszeit erreicht und die
Gummifische, Größe 15cm, in etwa 10 Meter Tiefe unterwegs um Hechte zu
verführen.
„Kontakt“, rief ein Angler und setzte einen kräftigen
Anhieb, doch nur lose Schnur wurde von ihm eingekurbelt. Mit Erstaunen
konnte ein „durchgesägtes“ Stahlvorfach angesehen werden. Von 30 cm
Stahl waren 15 cm übrig geblieben. Sicher ein sehr guter Hecht (!) - und
eine Erfahrung, dass nicht nur die Tragkraft eines Stahls wichtig ist,
sondern auch die Scheuerfestigkeit.
Ein Doppelschlag Hechte, kurz hintereinander, des gleichen Anglers waren
aber schneller Trost. Einer von diesen Hechten hatte 102 cm und 14 Pfund
erreicht.
Der Blick in den Rachen des Räubers brachte aber nicht den verlorenen Köder
wieder.
Ein Stellungswechsel brachte einen weiteren 80ziger Hecht.
Zwei Fehlattacken bis 11.00 Uhr brachten gute
Stimmung an Bord und ließen die Erwartungen steigen. Doch auch in der
kalten Jahreszeit halten die Hechte Mittagspause.
Gegen 13 .00 Uhr konnte wieder ein Fischkontakt
verwandelt werden. Mit 88 cm Länge war es ein schön gezeichneter Hecht.
Weitere zwei Bisse konnten nicht gehakt werden.
Kurz vor dem Ende der Tour wurde noch ein 84 cm Hecht gekeschert.
Bei dieser Angelführung konnten 5 Hechte, zwei davon schonend zurückgesetzt, und
5 Fehlbisse registriert
werden.
Ein
gesundes und erfolgreiches Angeljahr 2004 wünscht Ihnen
Mario Prey, Ihr Angelführer –
Strelasund !!!

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29.11.2003
- Diese Bilder sagen alles über eine erfolgreiche Dorschtour!
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ohne Worte...
Petri Heil !!!

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Bilder
vom 16.11.2003
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ohne Worte...
Petri Heil !!!

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Dorschtour
am 14.11.2003
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An diesem Freitag waren vier Angler an Bord gestiegen
und wollten zum ersten Mal das Angeln auf Dorsch erleben. Nach einer
Stunde Fahrt waren wir an den Fanggründen angekommen.
Gezielt steuerte ich die unterschiedlichen Tiefen an um den Fisch zu
finden. Beim ersten Stopp wurden die Angler in die Fangtechnik eingewiesen
und bei der Demonstration mit einem leichten 26g Blinker konnte ich gleich
einen schönen Dorsch von etwa 4 Pfund landen.
Mit solch leichten Ködern hatten meine Gäste nicht gerechnet, doch ich
habe für den Notfall immer das Wichtigste dabei - und los ging es...
Da - Fischkontakt bei einem Angler! Die Rute machte einen Halbkreis und
der Angler ein leicht erstauntes Gesicht über die Kraft, die ihm
abverlangt wurde.
Das wunderte mich nicht, nachdem der Fisch sich in dem klaren Wasser zum
ersten mal zeigte. Was für ein „ Brocken“ wurde da von mir gegafft
und an Bord gezogen. Eine Gratulation und Petri Heil folgten. Natürlich
wurde die Waage herausgeholt und sie zeigte einen
17 Pfund Dorsch an. Welch
ein schöner Fisch !
Schon waren alle mit Leidenschaft dabei, es wurden 35 Dorsche an
diesem Tag gelandet mit stattlichen Gewichten von 3 - 9 Pfund.
Die Krönung folgte kurz nach
dem Großdorsch. Ein dicker Hecht von
107 cm und 18 Pfund !!! hatte
einen kleinen schwarzen Blinker, den ich gerade testete, genommen.
Wohl ein „Heringsfresser“ - so dick und rund.
Welch kampfstarke Überraschung !
Petri Heil !!!

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Angeltag
auf dem Strelasund am 09.11.2003
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Ohne Worte...
Petri Heil !!!

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Drei
tolle Angeltage 28.10 - 30.10.2003
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1. Tag
Trotz der sicher anstrengenden Reise von fast 800 km
waren 3 Angler aus NRW gut gelaunt am Hafen von Stralsund angekommen. Das
Wetter war ideal zum Angeln, nur der Wasserstand machte mir Sorge. Der
vorangegangene stürmische Tag hatte für mehr als 1 Meter unter normal
Wasserstand gesorgt. Vorsichtig teilte ich meinen Gästen Berthold, Jan
und Wolfgang meine Bedenken auf eventuelle Beißfaulheit der Fische mit.
„Aber Bange machen gilt nicht“, wie es heißt, und so fuhren wir mit
der „Alpha“ auf den Strelasund.
Als sollte ich Recht behalten: die Mittagszeit war schon eine Stunde
vorbei und nicht ein Fisch zupfte. Der Wind drehte auf West und brachte
langsam das Wasser zurück, hoffentlich auch die Beißlust der Fische,
dachte ich im Stillen.
Da - Berthold mit einem Biss - und die Rute zeigte einen guten Hecht an.
Kurze kräftige Fluchten, der Kescher war bereit und landete einen
stattlichen Hecht von 91 cm. Petri Heil ! Der Fangtag war eröffnet und
sollte in den letzten 3 Stunden noch 5 Hechte von 68 –87 cm bringen.
Zwei Hechte wurden zur Verwertung mit in die Unterkunft genommen und
eingefroren. Alle anderen wurden nach einem Foto zurückgesetzt. Schön,
dass dies von den Anglern selbst angefragt und natürlich von mir gerne
unterstützt wurde.
2. Tag
Nach einer erholsamen Nacht waren „meine Angler“
wieder erwartungsvoll am Boot erschienen und lobten die Unterkunft und den
guten Schlaf. Eine neue Herberge hatte ich gefunden - mit mehr Platz und
Komfort. Schön, dass sich meine Suche durch ihr Lob schon bezahlt gemacht
hatte.
Mit einem Lächeln kündigte mir Jan an, meinen Rekordhecht überbieten zu
wollen. Na denn: ran!
Gegen 9.30 Uhr wurde der erste heftige Biss von Jan verwandelt und mit 94
cm gleich ein sehr guter
Hecht an Bord gebracht. Eine halbe Stunde später wieder Jan mit einem 74
Hecht und kurz darauf war Wolfgang, ein erfahrener Wallerangler, mit einem
dicken Brummer im Drill. Immer wieder tauchte der Hecht unter das Boot,
doch Wolfgang hatte alles im Griff. Dann erschien der Hecht vor meinem
Kescher und wurde sicher gelandet. Gespannt wurde gemessen und mit 97 cm
der Meter knapp verfehlt. Schnell wurde ein Foto geschossen und der Hecht
tauchte mit einem kräftigen Schwanzschlag wieder in die Tiefe. Berthold
schien heute nicht dran zu sein, denn Wolfgang schlug wieder zu und bekam
einen schönen 68cm Hecht für die Küche. Alle Hechte wurden mit
Gummifisch gefangen und eine grünliche Farbe hatte es ihnen angetan. Der
Nachmittag war angebrochen und wir beschlossen, einen bevorzugten
Zanderstandort anzufahren. Leider erlebten wir eine böse Überraschung,
denn der Fischer hatte den ganzen Bereich mit Netzen „zugenagelt“. Wir
versuchten zwar unser Glück, aber schnell stellte sich heraus, dass es
keinen Sinn machte.
Ein Standortwechsel sollte nun auch Berthold einen Hecht bringen und mit
96 cm reihte er sich in die prächtige Fangstatistik ein. Der Tag endete
mit einem 1,01 cm Hecht von 16 Pfund (!), eine dicke Hechtdame.
3. Tag
Bestes Angelwetter - aber wie ich immer sage:
„Ententeichwetter“ - ohne Wind oder Strömung. So fuhr ich zu einer
Zander- und Barschstelle und wie sich herausstellte: Berthold ist ein
begeisterter Barschangler. Leider waren nur kleine Zander unterwegs, aber
es wurden schöne Barsche gefangen. Jan, unser Relaxangler, war von den
Barschen nicht so angetan und angelte weiter mit einem 15 cm Gummifisch.
Aber den Hechten war nicht beizukommen. Berthold allerdings erwischte
gegen 10.30 Uhr doch einen mit 77 cm Länge. Ein zweiter sollte ihm am
Nachmittag kurz vor dem Kescher aussteigen. Dieser Tag brachte viele
vorsichtige Zupfer, ohne auch nur die Möglichkeit zum rechtzeitigen
Anhieb zu bekommen. Trotzdem beendeten wir den Tag zufrieden, denn jeder
weiß, dass nicht jeder Tag gleich ist.
Mir persönlich haben diese drei Tage mit Berthold,
Jan und Wolfgang sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf ein
Wiedersehen.
Petri
Heil !!!
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18.10.03
Dieser Bericht wurde entfernt.
Die genannten Angler haben durch Ihr Verhalten im Frühjahr 2006
ihre Erwähnung auf meiner Seite nicht verdient.
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04.10.2003
Angelführung mit der „Alpha“
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Zwei Angelfreunde aus dem Staßfuhrter Raum, sonst
begeisterte Karpfenspezialisten, waren meine Gäste an diesem Tag, der
gute Bedingungen auf dem Strelasund mit bedecktem Himmel, Wind der Stärke
3 aus süd-westlicher Richtung, aber leider bis zum Mittag auch
unangenehmer Nieselregen brachte. Wir ließen uns aber nicht die
Stimmung vermiesen.
Der Angeltag begann recht verhalten mit einigen
Barschen, die selbst der größte Spinner Gr.7 nicht schreckte. Wir
angelten in Tiefen um die zwei bis drei Meter. Es folgten einige
Fehlattacken auf meinen angebotenen Gummifisch. Meine Gäste waren mit
ihren Großspinnern erfolgreicher.
Es wurden am Vormittag zwei Hechte von 70 und 74 cm und etwa ein Dutzend
Barsche von bis zu 38 cm von meinen Gästen gelandet.
Es zeigte sich an diesem Tag, wie vorsichtig und launisch die Hechte
waren. Nur kurze Attacken oder Nachläufer sowie zu knapp gehakte
Fische, die im Drill ausstiegen, waren die Folge.
Gegen Mittag verzogen sich endlich die Regenwolken und die Sonne kam
hervor.
Ich entschied aus diesem Grund, die Taktik zu ändern und führte meine
Gäste in tiefere Gefilde.
Beide Angler wollten sich aber nicht von ihren erfolgreichen Spinnern
trennen und sie sollten auch auf 5
Meter Wassertiefe noch 3 Hechte von 65, 77, 82 cm fangen. Nach diesem
guten Fangergebnis konnte ich sie doch überzeugen, auf Gummifisch
umzusteigen.
Beide Angelfreunde brauchten eine Weile, um das gewisse Gefühl für
diese Angeltechnik zu entwickeln; doch nach zwei Fehlbissen brachte ein
Sportsfreund den Anhieb zu einem Hecht durch und konnte ihn sicher
landen. Ein prächtiger Hecht von 92 cm war der Lohn für einen sicher
demnächst oft verwendeten Kunstköder.

Petri
Heil !!!
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Watangeln am
03.10. 2003 ( Neuer Wathechtrekord!)
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Der Angeltag begann um 6.00 Uhr am Treffpunkt
Nordmole in Stralsund. Nach einer kurzen
Begrüßung stiegen zwei erwartungsvolle Angler in mein Auto um.
Ab ging es zum Angelplatz, den wir gegen 7.00 Uhr erreichten.
Nach einer Einweisung, etwas intensiver, denn es herrschte so dichter
Nebel, dass man kaum die Hand vor Augen sah, ging es los.
Das Auftreffen der Spinner und Wobbler war nur zu hören, aber nicht zu
sehen.
Nur die Erfahrung und absolute Ortskenntnis ließen das Angeln überhaupt
zu.
Der Nebel hielt sich bis ca. 10.30 Uhr und den Fischen war auch nicht
richtig nach Fressen zumute.
Fünf Barsche und zwei kleine Hechte von knapp 50 cm (schonend zurückgesetzt)
waren die einzige Beute bis dahin. Das „ Kraut“ stand stellenweise
immer noch recht hoch und täuschte des öfteren einen Biß vor.
Ich setze grundsätzlich einen Anhieb, auch bei einem vermutlichen „Krautbiß“.
Die Erfahrung hat mich dies gelehrt - das schärfte ich auch meinen
Freunden ein. Ein Sportsfreund war mir sehr dankbar für diese
„Mahnung“. Wie er später erzählte: „der war wie ein Hänger“.
Doch er hatte ein Prachtexemplar von Hecht an der Angel.
Nach etwa einer viertel Stunde spannendem Drill lag der Hecht in meinem
selbstgebauten, großen Watkescher. Vor Freude strahlend hielt mein
Freund den 1,11 m langen und mit 17 Pfund bis dato schwersten Wathecht.
Er schlug meinen eigenen Gewichtsrekord beim Watangeln um 1 Pfund. Mir
bleibt der Trost, daß mein vor einem Jahr gefangener Rekordfisch 1 cm länger
war.
Für meinen Freund war der Tag perfekt und ihn erfüllte das Fanggefühl
so sehr, dass er mit einem breiten Lächeln im Gesicht nur noch
zuschaute.
Eine Stunde angelte sein Partner noch und ließ den Angeltag mit einen
60 cm Hecht auch zufrieden enden.
Anglerherz, was willst du mehr!
Petri
Heil !!!

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